LEXIKON DES
ERSTEN WELTKRIEGES
Zeittafel 1918 Westfront
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Westfront - Januar
03.01.1918 Die an der Westfront internierten russischen Soldaten sollen nicht nach Rußland, sondern nach England weitergeleitet werden, da eine Unterstützung der bolschewistischen Revolutionäre durch die Internierten befürchtet wird.
04.01.1918 Die Kriegsverluste Englands werden bei einer Sitzung des Unterhauses für das Jahr 1917 auf 850 000 Soldaten beziffert. Die Gesamtverluste steigen damit auf 2 Millionen Tote und Verletzte.
07.01.1918 Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg fordert in einer Note an Kaiser Wilhelm II. ein Mitspracherecht der Obersten Heeresleitung bei den kommenden Friedensverhandlungen.
08.01.1918 Der US-Präsident Thomas W. Wilson stellt vor dem Kongress in Washington eine Friedensnote vor, die in 14 Punkten die amerik. Friedensbedingungen darstellen.
30.01.1918 In Versailles beraten Generäle und Staatsoberhäupter der Entente gemeinsame Kriegsziele. 
31.01.1918 Bei einem Großangriff der Luftwaffe gegen Paris werden ca. 14 000 Bomben abgeworfen. 
Der franz. Kanalhafen Calais wird für 99 Jahre an England verpachtet.

 

Westfront - Februar
03.02.1918 In Teilen des von Deutschen besetzten belgischen Gebietes initiieren deutschfreundliche Flamen Demonstartionen für eine Loslösung Flanderns von Belgien.
19.02.1918 Franz. Flugzeuge bombardieren Mannheim und Pirmasens.
22.02.1918 Kaiser Wilhelm II und Kaiser Karl I treffen sich im Hauptquartier der Obersten Heeresleitung, um die weitere Kriegsführung zu diskutieren und abzustimmen.
23.02.1918 Das Komitee des Internationalen Roten Kreuzes appelliert in Genf an die kriegführenden Mächte vom Einsatz von Kampfgasen abzusehen.
28.02.1918 Kaiser Karl I richtet einen Brief an US-Präsident Wilson, in dem er die 14 Punkte von Wilsons Friedensplan mit einigen Einschränkungen akzeptiert. 

 

Westfront - März
03.03.1918 Bereits 250.000 amerik. Soldaten befinden sich in Frankreich. 
In Brest-Litowsk wird der Friedensvertrag zwischen der Sowjetregierung und den Mittelmächten Deutsches Reich, Österreich-Ungarn, Osmanisches Reich und Bulgarien geschlossen. Rußland verliert durch diesen Vertrag 27% nutzbares Land und 25% seiner Einwohner.
08.03.1918 Die dt. Oberste Heeresleitung verlegt ihr Hauptquartier von Bad Kreuznach nach Spa in Belgien. 
Die Antwortnote des US-Präsidenten Wilson an Kaiser Karl I wird als unbefriedigend von weiten Teilen des politischen Österreich-Ungarn abgelehnt. 
Deutsche Flugzeuge bombardieren Nancy.
11.03.1918 Deutsche Flieger bombardieren Paris. In mehreren Stadtteilen entstehen verheerende Brände. Ca. 150 Personen werden getötet.
15.03.1918 Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk wird in Leningrad mit 13 gegen 12 Stimmen bei 4 Enthaltungen ratifiziert.
18.03.1918 Der dt. Reichskanzler Georg Graf v. Hertling erklärt in einer Aufsehen erregenden Reichstagsrede, daß die dt. Friedensbedingungen gegenüber Rußland in einigen Punkten zu hart seien.
21.03.1918 Nördlich St. Quentin beginnt um 4.00 Uhr früh, auf einer Frontbreite von ca. 70 km, zwischen Croisilles bei Arras und La Fère, die dt. Fruhjahrsoffensive "Michael". Insgesamt 71 Infanteriedivisionen der 2., 7., 17. und 18 Armee sind an dieser Offensive beteiligt. Am nordteil der 17. Armee verläuft die Offensive von Beginn an unbefriedigend. Allerdings gelingt den dt. Truppen bei Cambrai und La Fère ein bedeutender Durchbruch durch die alliierten Stellungen.
23.03.1918 Paris wird aus 120 km Entfernung mit einem von Krupp neu entwickelten 21cm Geschütz beschossen.
24.03.1918 Wieder einmal wird die Bevölkerung Verduns wegen des dt. Vormarsches evakuiert.
25.03.1918 Die 17. und die 2. Armee überschreiten die Linie Bapaume - Combles.
26.03.1918 Marschall Ferdinant Foch wird bei einer Konferenz in Doullens als neuer Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte ernannt. 
27.03.1918 Montdidier wird von dt. Truppen besetzt. 
Kaiser Wilhelm II sendet ein Danktelegramm an Krupp für das neue Geschütz. 
Generalfeldmarschall Paul v. Hindenburg schickt ein Telegramm an Reichskanzler Hertling, mit der Versicherung, "der Sieg werde jetzt mit Gottes Hilfe errungen".
28.03.1918 Die 17. Armee ist am Ende ihrer Kraft angekommen und kann das weitere Vordringen der 2. Armee nicht mehr unterstützen.
29.03.1918
Mit 490 gegen 7 Stimmen nahm die Deputiertenkammer das von der franz. Regierung, unter dem Eindruck der deutschen Offensive und der damit verbundenen Verluste auf französischer Seite, eingebrachte Gesetz über die sofortige Einstellung des Rekrutenjahrganges 1919 an.
30.03.1918
Die aussichtslos gewordene Offensive wird abgebrochen. Deutsche Truppen stehen ca. 17 km vor der Stadt Amiens. Ludendorff gibt den Befehl, die Offensive am 09.04. bei Lys unter dem Decknamen "Georgette" wieder aufzunehmen.

 

Westfront - April
09.04.1918 Bei Lys beginnt die zweite dt. Offensive, die bereits am ersten Tag die brit. Front auf einer Breite von 16 Kilometern und einer Tiefe von 10 Kilometern durchbricht. Nebel behindert die alliierten Luftstreitkräfte.
12.04.1918 Der Nebelschirm, hinter dem die dt. Offensive sich verbergen konnte löst sich auf. Die alliierte Luftüberlegenheit erschwert das dt. Vordringen erheblich.
13.04.1918 Nach Angaben der dt. Obersten Heeresleitung wurden seit Beginn der Westoffensive 112 000 alliierte Soldaten gefangengenommen.
14.04.1918
Der österr. Außenminister Czernin tritt wegen erheblicher Meinungsverschiedenheiten mit Kaiser Karl I. zurück. Auslöser war die die Veröffentlichung des sog. "Sixtus-Briefes" durch Clemenceau. In diesem bot Kaiser Karl I., Frankreich einen Separatfrieden an, ohne seinen Außenminister hiervon in Kenntnis zu setzten.
18.04.1918 "Geogette" wird nach Inbesitznahme des im Vorjahr verlorenen Geländes eingestellt. Allerdings war es nicht gelungen, zwischen französische und englische Truppen einen Keil zu treiben und diese zu trennen.
21.04.1918 Freiherr Manfred von Richthofen, von Freund und Feind der "Rote Baron" genannt, fällt während eines Einsatzes bei Vaux-sur-Somme. Er war mit 80 Abschüssen der bisher erfolgreichste Jagdflieger, wofür er bereits im Januar 1917 von Kaiser Wilhelm II. mit dem Orden "Pour le mérite" ausgezeichnet wurde. 
24.04.1918 Bei Villers-Bretonneux treffen zum ersten Mal in der Kriegsgeschichte Panzer aufeinander. Britische und deutsche Panzer liefern sich ein kleines Scharmützel, bei dem die zahlenmäßig überlegenen deutschen "Tanks" allerdings das Nachsehen hatten. 
25.04.1918 Ein Abkommen über den Austausch von 150 000 Kriegsgefangenen wird von dt. und franz. Vertretern in Bern unterzeichnet. Betroffenen sind Soldaten, die sich seit mehr als 18 Monaten in Kriegsgefangenschaft befinden.
Der Kemmelberg wird von dt. Truppen erstürmt, allerdings wird ein mögliches weiteres Vordringen durch das Erreichen des Tageszieles und das Stehenbleiben des eigenen Artilleriefeuers vereitelt.
26.04.1918 Veröffentlichungen der franz. Presse zufolge, sind bis zum 01.04.1918 bereits 1461 amerik. Soldaten getötet worden.
27.04.1918 Deutscherseits werden seit Kriegsbeginn mehr als 664 000 Soldaten als vermißt gemeldet. 
28.04.1918 Gavrilo Princip, Mörder des österr.-ung. Thronfolgerpaares, stirbt im Gefängniskrankenhaus von Theresienstadt an Tuberkulose.

 

Westfront - Mai
07.05.1918
Rumänien erhält von den Mittelmächten einen Friedensvertrag. Besserabien wird hierbei Rumänien zugeschlagen. Die Monarchie bleibt erhalten und die Mittelmächte erhalten durch weitere Abkommen unter anderem Erdöllieferungen von Rumänien. Durch diesen Friedensschluss mit dem seit 1916 besetzten Land werden für Deutschland und Österreich-Ungarn erhebliche Truppenmengen für eine Verwendung an der Westfront frei.
08.05.1918
Nicaragua erklärt Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg.
12.05.1918
Kaiser Karl I. trifft zu einem Besuch bei Kaiser Wilhelm II. in Berlin ein, bei dem es insbesondere um die österreichischen Ansprüche an Polen geht.
19.05.1918
London ist Ziel eines Großangriffes der deutschen Luftwaffe.
20.05.1918
In Dublin werden alle Abgeordneten der Sinn Fein Partei auf Anordnung der britischen Regierung verhaftet.
23.05.1918
Costa Rica erklärt den Mittelmächten den Krieg.
27.05.1918
Beginn der dritten deutschen Offensive "Blücher" mit  30 Divisionen am Chemin des Dames zwischen Laon und Reims. Es gelang bereits zu Beginn den Ailette-Grund zu überschreiten und den "Damenweg" innerhalb weniger Stunden wieder in dt. Besitz zu bringen.
29.05.1918
Die Heeresgruppe "Deutscher Kronprinz" nimmt Soissons ein.
30.05.1918
Dt. Truppen erreichen südlich von Fère-en-Tardenois die Marne.

 

Westfront - Juni
01.06.1918
Deutsche Truppen erreichen Chateau-Thierry. Die Entfernung bis nach Paris beträgt ca. 60 km.
11.06.1918
Heftige Gegenangriffe der französischen Streitkräfte südlich von Noyon bringen die "Blücher-Offensive" zum stehen. Teilweise muss zuvor erobertes Gelände wieder preisgegeben werden.
12.06.1918
Haiti erklärt dem Dt. Reich den Krieg.
Die dritte deutsche Offensive wird eingestellt.
15.06.-
25.06.1918
Österreichisch-Ungarischen Truppen gelingt zwar der Übergang über die Piave. Allerdings erzwangen gewaltige Wolkenbrüche und die anschwellende Piave den Rückzug in die Ausgangsstellungen. Die nachdrängenden italienischen Streitkräfte verursachten enorme Verluste an Menschen und Material bei dieser letzten Offensive der K.u.K.-Truppen.
16.06.1918
30 jähriges Regierungsjubiläum von Kaiser Wilhelm II.
26.06.1918
Wiederholt wird Paris von dt. Flugzeugen bombardiert
28.06.1918
Die sowjetische Rote Armee greift zuvor bei Murmansk gelandete britische und amerikanische Truppen an. Die Alliierten  versuchen durch ihre Landung bei Murmansk wieder eine Ostfront gegen die Mittelmächte aufzurichten.
Die amerikanische Regierung fordert in einer Erklärung die Befreiung aller slawischen Völker von dt. und österr. Bervormundung

 

Westfront - Juli
09.07.1918 Ein Appell von Staatssekretär v. Kühlmann, einen Verhandlungsfrieden anzustreben, da der Krieg militärisch nicht mehr gewonnen werden könne, führt nach heftigen Anfeindungen, auch insbesondere durch die Oberste Heeresleitung, zu dessen Rücktritt.
13.07.1918
Gegen die Stimmen der Sozialdemokraten beschließt der dt. Reichstag einen Kriegskredit in Höhe von 15 Milliarden Mark.
14.07.1918
Erneut werden die dt. Truppen an allen Fronten zur Sammlung und Abgabe von Beutematerial aufgefordert.Für die Sammlung und Abgabe gibt es auch ein Belohnungssystem. Hiermit soll die allgemeine Materialknappheit gemildert werden.
15.07.1918
Feldmarschall Franz Conrad von Hötzendorf, Oberbefehlshaber der kuk-Truppen demissioniert. Die gescheiterte letzte Offensive an der ital. Front war der Auslöser hierzu. Für seine bisherigen Dienste wird er von Karl I: in den erblichen Grafenstand erhoben und wird zum Obersten aller Leibgarden ernannt.
Die 4. dt. Offensive "Marneschutz", angesetzt auf einer Breite von 80 Kilometern beiderseits von Reims, bleibt nach unbedeutenden Raumgewinn stecken. Hierbei wird die Marne an mehreren Stellen überschritten.
16.07.1918
Zar Nikolaus II. wird zusammen mit seiner Familie von Bolschewisten ermordet.
18.07.1918
Aus dem Waldgebiet von Villers-Cotterets bricht auf einer Länge von 45 Kilometern zwischen Aisne und Marne ein alliierter Gegenangriff hervor. Auf eine langwierige Artillerievorbereitung wurde verzichtet um den Gegner nicht zu warnen. Die Infanterie wurde von großen Massen an Schlachtfliegern und Panzern begleitet. Gemeinsamer Oberbefehlshaber der alliierten Truppen ist der franz. Generalfeldmarschall Ferdinand Foch. Die dt. Führung wurde von dem Gegenangriff völlig überrascht und die Front wurde an zahlreichen Stellen durchbrochen. Ludendorff nennt diesen Tag später in seinen Memorien "den schwarzen Tag der deutschen Armee".
20.07.1918
Die dt. Truppen, die an der Marne standen  haben sich auf die Linie Fere-en Tardenois Ville-en-Tadenois zurückgezogen. Chateau Thierry musste aufgegeben werden.
22.07.1918
Kaiser Karl I. nimmt das Rücktrittsgesuch des österr. Ministerpräsidenten Ernst Ritter Seidler von Feuchtenegg und seines Kabinetts an.
24.07.1918
Bisher wurden im dt. Reich 80 000 Eiserne Kreuze I. Klasse verliehen.
26.07.1918
Der neue österr. Ministerpräsident Max Freiherr Hussarek von Heinlein tritt sein Amt an und bekräftigt die unerschütterliche Freundschaft Östterreichs mit dem Deutschen Reich.

 


Westfront - August
03.08.1918 Soissons wird von dt. Truppen aufgegeben.
04.08.1918
Statistiken beziffern die Verluste der kriegführenden Staaten auf ca. 11 Millionen Tote und ca. 19 Millionen Verwundete.
05.08.1918
Während die sowjetische Regierung alle Franzosen und Engländerals Vergeltung für die alliierte Intervention gegen die russische Revolution in Moskau interniert, brechen die Vereinigten Staaten wegen der unübersichtlichen politischen Lage die diplomatischen Beziehungen zu Rußland ab.
08.08.1918
Bei Amiens beginnt die alliierte Gegenoffensive, wobei 35 alliierte Divisionen einen raschen Durchbruch durch die dt. Front zwischen Amiens und St. Quentin erzielen. Ludendorff nennt diesen Tag später in seinen Memoiren den schwarzen Tag der deutschen Armee". Die Disziplin der dt. Verbände beginnt zusammenzubrechen. Sechs bis sieben dt. Divisionen gelten nach diesem Tag als zerschlagen. Trotzdem kann ein vollständiger Durchbruch gerade noch verhindert werden.
14.08.1918
Bei einer Konferenz im dt. Hauptquartier wird von dt. Seite dem österr. Kaiser Karl I. und dessen Außenminister mitgeteilt, daß der Krieg von Seiten der Entente nicht mehr zu gewinnen sei. Kaiser Wilhelm II. stellt für Verhandlungen mit den Alliierten allerdings in Verkennung der Lage die Bedingung, daß für Verhandlungen mit den Alliierten auf einen geeigneten Zeitpunkt gewartet werden müsse.
15.08.1918
Amerikanische Verbände landen in Wladiwostok.
16.08.1918
Beiderseits von Reims setzen schwere alliierte Angriffe gegen die dt. Front ein.
20.08.1918
Das Eiserne Kreuz erster Klasse wurde seit Kriegsbeginn 135.000 mal und das Eiserne Kreuz zweiter Klasse 4,5 Millionen mal verliehen.
Zwischen Oise und Aisne werden erneut dt. Truppen empfindlich zurückgedrängt.
21.08.1918
Durch einen brit. Großangriff kommt es im Bereich von Arras zu erheblichen Geländeverlusten.
27.08.1918
Durch eine Zusatzvereinbarung zum Friedensvertrag von Brest-Litowsk verzichtet Rußland auf Estland und Livland und verpflichtet sich darüberhinaus zu Reparationen in Höhe von 6 Mrd. Reichsmark.
28.08.1918
Auf breiter Frontlinie weichen die dt. Truppen vor den unaufhörlichen alliierten Angriffen zurück. Die Städte Roye, Noyon, Bapaume und Peronne gehen verloren. Der bei der Apriloffensive entstandene Keil zwischen Ypern und la Basseé musste ebenfalls inklusive dem Kemmelberg aufgegeben werden.

 

Westfront - September
01.09.1918
Zum Sedanstag hält Kaiser Wilhelm II. anläßlich einer Feier im Berliner Abgeordnetenhaus eine Festrede, in der er den Siegeswillen der dt. Truppen im Weltkrieg besonders herausstreicht.
02.09.1918 Nach Abbruch der fehlgeschlagenen Frühjahrsoffensive, setzt an der Westfront ein allgemeiner Rückzug der deutschen Truppen ein. Ziel der dt. Heeresführung ist es nun, die sogenannte Siegfriedstellung auf der Linie zwischen St. Quentin und Arras zu beziehen und zu halten.
04.09.1918
Ein Bericht der Postzensurstelle der 6. Armee für führende militärische Kreise, erkennt eine zunehmende Kriegsmüdigkeit im Heer. Auch Offiziere sind hiervon nicht ausgenommen.
09.09.1918
In Kopenhagen beschließt der 10. Nordische Interparlamentarische Kongress, sich für die Bildung eines Völkerbundes auszusprechen, der u.a. weitere Kriege zwischen den Völkern verhindern soll.
11.09.1918
Kaiser Wilhelm II. hält vor Metallarbeitern der Firma Krupp eine Ansprache, in der er bedingungsloses Durchhalten einfordert.
12.09.1918
Vor dem dt. Reichstag unterstreicht Vizekanzler Friedrich v. Payer die dt. Friedensbedingungen, welche die Eingliederung Elsass-Lothringens und eine enge politische und wirtschaftliche Verbindung zu Belgien verlangt.
14.09.1918
Kaiser Karl I. von Österreich ersucht die Alliierten um die sofortige Einleitung von Waffenstillstandsgesprächen auf der Basis von Präsident Wilsons 14 Punkten. Kaiser Wilhelm II. sieht in diesem eigenmächtigen Schritt Österreichs eine "ernsthafte Gefährdung des Bündnisses".
16.09.1918
Die brit. Regierung lehnt die österr. Friedensnote ab.
Franz. Verbände fliegen Luftangriffe auf Mainz und Stuttgart.
18.09.1918
Die franz. Regierung setzt einen Ausschuß ein, der die Schäden in den von dt. Truppen besetzten nördlichen Departements für Schadenersatzforungen bei späteren Friedensverhandlungen beziffern soll.

 

Westfront - Oktober



















 

Westfront - November





 

Westfront - Dezember



 












wird fortgesetzt und ergänzt... 




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