LEXIKON
DES
Ein Muß für den interessierten Besucher des Schlachtfeldes Verdun mit detaillierten Beschreibungen und Touren auch abseits der üblichen Touristenwege. Kauft man sich noch eine der im Buch empfohlenen Karten hinzu, finden sich auch Erstbesucher jederzeit im Gelänge zurecht.

Die Hölle von Verdun" wurde das Schlachtfeld auf den Maashöhen genannt, wo sich Deutsche und Franzosen seit den Augusttagen des Jahres 1914 gegenüberlagen, und der Ort, an dem sich diese Kämpfe noch einmal in besonderer Weise zuspitzten, das war, als Teil des Verteidigungsgürtels um Verdun das Fort Douaumont.
Noch heute, mehr als acht Jahrzehnte später, lassen sich unschwer die Spuren jener Kämpfe ausmachen, in denen sich die beiden großen europäischen Nationen im Herzen des Kontinents gegenüberstanden. Zerstörte Bauwerke, Schützengräben, Granattrichter erstrecken sich rechts und links der Straßen, schon vom Auto aus zu erkennen, besser aber noch, wenn man zu Fuß die zahlreichen und gut unterhaltenen Fußwege begeht, welche die ehemaligen Schlachtfelder durchziehen.
Die besondere Rolle, die das Fort Douaumont in jener Zeit 1914-1918 gespielt hat, ist schon seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts beschrieben worden.
Die Beiträge in diesem Buch sollen dem Leser einen Eindruck davon geben, was die Menschen, die damals im Fort gewesen sind, gesehen, erlebt und erlitten haben, welche Arbeiten durchgeführt worden sind und welche Veränderungen sich von Woche zu Woche ergeben haben.

Dies ist vielleicht die bewegendste Weihnachtsgeschichte der Neuzeit: 1914 nehmen sich die einfachen Soldaten der verfeindeten Seiten die Freiheit zum lokal begrentzten, privaten Waffenstillstand,
bevor der blutige Weltkrieg dann doch weitergeht. Michael Jürgs erzählt die zeitlos aktuelle Geschichte erstmals umfassend aus deutscher Sicht nach.

Nach den in der Wirkung unbedeutenden Einsätzen von Tränenreizstoffen durch Frankreich und Deutschland von Herbst 1914 bis
Frühjahr 1915 öffneten deutsche Pioniere am 22. April 1915 bei Ypern erstmals die Ventile mehrerer tausend Chlorflaschen. Eine
sechs Kilometer breite Wolke aus rund 150 Tonnen dieses toxischen Gases trieb gegen französische und britische Stellungen. Sie
war das Ergebnis des Zusammenwirkens von Wissenschaft (Prof. Fritz Haber), chemischer Industrie (Prof. Carl Duisberg) sowie
einiger naturwissenschaftlich-technisch aufgeschlossener Offiziere (Major Max Bauer).
Im Licht von Fergusons Neuinterpretation und der Auswertung bislang
unter Verschluß gehaltener Quellen ist das häufig verwendete
Argument der >Unvermeidbarkeit< des Ersten Weltkriegs nicht länger
haltbar. Ferguson geht mit der deutschen wie der englischen Politik scharf
ins Gericht und macht politisches Unvermögen, Inkompetenz und den
Bruch internationalen Rechts sowohl auf britischer als auch auf deutscher
Seite aus.
Broschiert - 508 Seiten (1999) Deutsche V.-A., Stgt.
Das Bild des Ersten Weltkrieges ist nachhaltig geprägt vom Stellungskrieg mit seinen verlustreichen
Materialschlachten und Kämpfen, für die Namen wie Verdun oder Hartmannsweilerkopf stehen.
Vornehmlich für den Bewegungskrieg ausgebildet und ausgerüstet verbluten die Armeen im
mörderischen Stellungskrieg, im Feuer der Maschinengewehre und unter den "Feuerwalzen" der
Artillerie.
1914 ging Ernst Jünger im Alter von 21 Jahren als Freiwilliger in den Ersten Weltkrieg, wurde vierzehnmal
verwundet und errang die höchsten militärischen Auszeichnungen, darunter das "pour le mérite". Sein
fast metaphysischer Bericht über die Kriegsabenteuer, "In Stahlgewittern", ist das frühe Zeugnis
einer kühl und abstrakt analysierenden Betrachtungsweise, die zwei Jahre nach Ende des Krieges den
Autor der bis heute erhobenen Beschuldigung ausliefert, das Geschehen an der Front verherrlicht zu haben. Nicht
so in Frankreich, seine Bücher über den Ersten Weltkrieg finden sich dort ganz selbstverständlich
in den Regalen neben französischen Berichten aus dieser Zeit.
Dieser Band ist der Erste einer Reihe von beachtlichen Nachschlagewerken zu militärhistorisch wichtigen Regionen.
Auch wenn man (zunächst) nicht beabsichtigt, die Schlachtfelder Verduns zu besuchen, so vermittelt dieser Band doch aufgrund
vieler Detailkarten, eingebettet in chronologische Abläufe ein sehr plastisches Bild von ehemalig
schwer umkämpften Orten und Geländestrichen.
Im Westen nichts Neues war das sensationellste Erfolgsbuch der deutschen
Literatur überhaupt. Es wurde in 45 Sprachen übersetzt und hatte bereits
vier Jahre nach Erscheinen (1929) eine Auflage von eineinhalb Millionen erreicht. 1933 verboten, erlebte
das Buch nach dem 2. Weltkrieg eine Renaissance, die sich heute, angesichts immer
neuer Kriegsgreuel in der Welt, wiederholt. Denn die Schrecken des 1. Weltkrieges
sind die Schrecken aller Kriege. Remarque beschwört sie mit einer zupackenden
Lebendigkeit, der schonungslosen Sprache der Jugend, die für jede Generation wieder
neu spricht.
Das Standartwerk zur Kriegsschuldfrage. Fritz Fischer belegt anhand von Originaldokumenten,
daß der Erste Weltkrieg nicht zufällig oder aus Unfähigkeit der Regierenden
ausgebrochen ist.